Interview mit Buzz Cason
Buzz
Cason (Songschreiber, Musiker und Buchautor) begann seine Karriere 1956 als
Teenager.
C.L.: Buzz, Du hast Deine Karriere in der lokalen Talentshow Noel Ball Saturday Showcase begonnen. Hast Du damals geglaubt, dass das Dein erster Schritt ins große Geschäft sein würde? Wie bist Du überhaupt zu dieser Show gekommen, die auf WSIX-TV ausgestrahlt wurde? Bist du aufgetreten?
B.C.: Ich wurde von einem Kunstkommilitonen, Jim Seymore, eingeladen, in der Show aufzutreten. Er sagte: „Wie würde es dir gefallen, ’White Christmas’ von Bing Crosby als Playback zu singen?" Ein paar Kinder aus unserer und anderen Schulen sollten bei der Produktion dabei sein, aber das war nicht mein Ding. Zu der Zeit war ich eher kunstinteressiert. „Nun, es werden viele Mädchen dort sein …", sagte Jim und ich antwortete: „Bin dabei!" Ich sag dir: Als ich zum ersten Mal die Lichter in dem Fernsehstudio sah, mochte ich Atmosphäre wirklich. Jim und ich machten ein paar Aufnahmen und dann begann ich, meine eigenen Soloplatten Playback zu singen. Das führte zu meinem Zusammentreffen mit der Band.
C.L.: In der TV-Station hast Du Musiker getroffen und Nashvilles erste Rock-n-Roll-Band, The Casuals, gegründet. Erzähl’ uns von diesem Teil Deines Lebens.
B.C.: Während ich in dem Fernsehstudio arbeitete, traf ich Richard Williams, Chester Power, Johnny McCrary und Bill Smith, Teil von Richard Williams und seinem Trio. Ich hatte noch nie Live-Musik auf solch einem Niveau gesehen. Vielleicht mal in einer Kirche oder dem Grand Ole Opry, aber noch nie von so einer kleinen Amateurband. Am 16. März 1956 tauchte ich in Libanon, Tennessee, ohne eine einzige Platte auf, weil der Manager mir gesagt hatte: „Lass deine Platten zu Hause und du wirst singen müssen." Sie waren alle sehr nett zu mir und ließen mich teilnehmen. Ich sang „Blue Suede Shoes" als meinen ersten Solo-Song auf der Bühne überhaupt. Alles lief sehr gut und die Band nahm mich auf. Später dann nannte ich sie The Casuals.
C.L.: Du hast Dein erstes Lied "My Love Song For You" mit Richard Williams zusammen geschrieben. Wer steuerte den Inhalt des Songs und wer die Melodien bei? Und welche Geschichte steckt hinter diesem Song, der auf Deinem ersten Album mit Deiner Band The Casuals erschien?
B.C.: Soweit ich mich erinnern kann, schrieb ich den Großteil der Texte und Richard hat mir sozusagen geholfen. Er war mehr der Musiker. Damals konnte ich kaum Gitarre oder Klavier spielen. Ich hatte zwar als Kind Klavierstunden gehabt, aber zu der Zeit konnte ich nicht gut improvisieren. Ich habe die meisten Texte geschrieben und Richard hat hauptsächlich mit den Harmonien und dem Melodieteil geholfen.
C.L.: Erzähle uns von Deiner Zusammenarbeit mit Bobby Russel und was er für Deine Karriere bedeutet hat.
B.C.:
Ich habe Bobby circa 1958 in einem kleinen Studio über dem, was heute
Tootsies Orchid Lounge ist, getroffen. Das Cafè hieß damals Mom's.
Bobby war auf der Hillsboro-High-School, während ich in Litton zur Schule ging.
Ich kam aus dem Osten Nashvilles und er kam aus dem Westen, und so waren wir so
etwas wie Rivalen im Fußball, in der Schule und überhaupt in allem. Er fragte
mich, ob ich Songs schrieb, und ich sagte ja, obwohl ich erst einen geschrieben
hatte. Er fragte: "Möchtest du texten?" Und ich antwortete: „Klar." Wir
schrieben "Tennessee", das wir unter dem Namen The Todd's
veröffentlichten und das von Jan und Dean ge-covered wurde. Dann schrieben wir
einen weiteren Song, "Popsicle", und auch der wurde von Jan und Dean ge-covered.
Das war der Beginn einer lebenslangen Freundschaft. Ich würde sagen, dass Bobby
die absolut einflussreichste Person in meiner Musikkarriere war, zumindest der
texterische Arm davon.
C.L.: Du scheinst alles in diesem Business getan zu haben. Gibt es etwas, was Du noch nicht gemacht hast?
B.C.: Ich habe noch bei keinem Film Regie geführt. In dieses Feld bin ich noch nicht vorgedrungen. Oft habe ich nichts Halbes und nichts Ganzes getan, aber es war ein Abenteuer und hat viel Spaß gemacht. Ich würde wirklich gern bei einem Filmprojekt mitarbeiten, z.B. als Scriptwriter oder irgendetwas in der Art. Das, zusammen mit der Kunst, war eigentlich, was ich ursprünglich tun wollte. Ich wollte immer etwas Dramatisches machen, habe aber nie mehr als ein paar Spielereien mit ein paar Videos gemacht. Ich habe ein bisschen von allem probiert.
C.L.: Du hast mit mehreren verschiedenen Gruppen und auch unter dem Pseudonym Gary Miles gearbeitet. Wie viele waren es genau und hast Du jemals unter Deinem eigenen Namen produziert?
B.C.: Viele davon
sind ziemlich merkwürdige Namen. Meine erste Platte erschien mit The Casuals
bei New Sound Records und später bei Dot Records. Eine andere Platte erschien
unter dem Namen The Statues mit Hugh Jarrett und Richard Williams bei
Liberty Records. Tatsächlich war Mary John Wilkin dabei Teil des Backgrounds.
Wir hatten einen Chartbreaker, „Blue Velvet", bei Liberty Records, für die ich
1962 in Kalifornien arbeitete. Circa 1963 und 1964 war ich Teil von The
Crickets. Ich habe sie produziert und war ansonsten hauptsächlich im
Background tätig. The Crickets haben dann ihre eigenen Songs gesungen.
Nachdem ich nach Nashville zurückgezogen bin, war ich Teil von Ron and The
Daytona’s. Tatsächlich habe ich auf dem "Sandy"-Album, auf ihrem großen Hit
"GTO", mitgesungen. 1964 spielte ich den Part von Alvin in The Chipmunks
auf deren Album "Sing The Beatles". Ich war auch dabei, als Larry Butler Urban
Chipmunk co-produzierte. Dann war da noch eine Fernsehshow. Das war eine lustige
kleine Sache. Ich habe eine Platte unter dem Namen Buzz Cason bei Warner Bro.
Gemacht. Das war nach der Gary-Miles-Sache.Ich hatte zwei Veröffentlichungen bei
Liberty. "Look for a Star" war die Top-20-Platte davon. Eine der Platten, die
unter meinem Namen veröffentlicht wurden, war BC and the Darts. Das war
eine Rockabillie-Platte, die 1986 erschien. Das war es eigentlich auch bis
heute. Eine Platte, die ich besitze, „East of Nashville", wurde 2000
veröffentlicht. Das war bei Rena, welches eines unserer Labels ist. Ich habe
auch dieses „Six Pack", ein akustisches Album, das gut zu dem Buch passt.
C.L.: Du hast eine lange und erfolgreiche Karriere als Songwriter gehabt. Inwiefern unterscheiden sich Deine heutigen Songs von denen, die Du früher geschrieben hast?
B.C.: Ich denke, dass sie vielleicht ein bisschen besser sind. Ich weiß aber nicht, ob sie anders sind. Es ist irgendwie schwer, sich mit den Zeiten zu verändern. Ich bin mit großartigen Co-Writern gesegnet gewesen. "Loves the Only House" war der letzte große Song, der mit Tom Douglas zusammen geschrieben wurde. Tom Douglas ist ein Schreibgenie und selbst ein großartiger Texter und Sänger. Tatsächlich begannen wir, diesen Song als kleines Schreibprojekt für ihn zu schreiben. Letztes Jahr, 2003, und teils 2004 hatten wir eine ziemlich gute zweite Platte, „Glory Bound", mit den Oak Ridge Boys. Der Song wurde mit einem sehr talentierten Texter, jetziges Black-Hawk-Mitglied Anthony Crawford, geschrieben.
C.L.: Kannst Du Dich noch erinnern, wie viele Nummer-1-Hits Du geschrieben hast und wie Du Dich bei Deinem ersten Nummer-1-Hit gefühlt hast?
B.C.: Ich bin nicht so sicher, ob ich, was das Texten betrifft, nicht nur zwei Nummer-1-Hits hatte. Einer davon hieß „Ann Don’t Go Running", geschrieben für Tommy Overstreet in den 70ern. „Everlasting Love" stieg auf Platz 1 als eine Tanzplatte und wurde dann die Nummer 1 für Gloria Estefan in den Easy Listening Charts. I habe mehrere Songs veröffentlicht, die Nummer-Eins-Hits waren und tatsächlich stieg Martinas "Loves The Only House" auf Platz 2, das Video dazu sogar auf Platz 1. Gestern war ich auf einer langen Fahrt 600 Meilen von Myrtle Beach nach Nashville. Ich hatte gerade mit meinem Co-Writer Matt Gayden, der „Everlasting Love" mitgeschrieben hatte, am Telefon gesprochen. Dann kam die 1974’er Version des Songs im Radio und das war immer noch ein Nervenkitzel. Ich kann mich erinnern, dass Typen wie wir alles versuchten, um eine Platte im Radio gespielt zu bekommen. Wir wurden immer gefragt: „Warum habt ihr so einen schlechten Vertrag unterzeichnet?" Aber wir haben uns keine Sorgen um einen Vertrag gemacht. Wir wollten uns nur selbst im Radio hören.
C.L.: Du bist der Besitzer von Creative Workshop Studios in Nashville. Erzähle uns doch bitte mehr über die Studios und woher Du die Idee dafür bekommen hast.
B.C.: Das Studio, welches heute eine Studiogemeinschaft ist, wurde 1970 hier in Berry Hill, Tennessee, begonnen. Tatsächlich waren wir das erste Business hier. Mein Partner Bobby Russel und ich waren ein Block weiter bei Bransford. Circa 1969 war das nur ein Büro und wir planten ein Studio. Dann heiratete er Vicky Lawrence aus der Carol Burnett Show und zog an die Küste. Damit endete unsere Partnerschaft. 1970 zog ich hierher nach Azalea Place und gründete Creative Workshop. Travis Turk war mein Mechaniker und wir hatten zusammen Jimmy Buffet entdeckt. Wir haben Jimmy Buffets zweites Album hier bei Workshop aufgenommen, als das Studio noch 8-Track war. Es ging von 8 zu 16 und ist jetzt digital. Wir hatten alle da: Von den Doobie Bros und Leon Russell über Meryl Haggard, Roy Orbison und andere Countrystars. Die Nummer-1-Platte „Bluer that Blue" von Michael Johnson, „Just When I Needed You Most" von Randy Van Morimer, Olivia Newton-Johns 1976er Album "Don't stop Believing", ein Teil von Jimmy Buffets "Havana Daydreaming" sowie sein "High Cumberland Jubilee" wurden hier im Studio geschnitten. Viele großartige Künstler sind durch diese Türen gekommen. Es war ein großer Spaß.
C.L.: T.G. Sheppard, Martina McBride, U2, Pearl Jam sind nur einige Deiner Klienten. Gibt es eine Zeit, wenn Klienten auch Freunde sind? Gibt es welche, die richtig gute Freunde sind und welche Geschichte steckt dann dahinter?
B.C.: Martina ist unsere Nachbarin im Studio nebenan und ich würde sie als Freundin bezeichnen. Ich hatte nicht das Vergnügen, Gloria Estefan, Pearl Jam oder U2 zu treffen. Ich bin aber mal einem der Beatles, Ringo, begegnet. Meistens bist du nur ein Name im Kleingedruckten und bis auf deine Bereitstellung von einem Song bist du nicht wirklich Teil ihrer Karriere. Ich bin mit manchen Künstlern befreundet, aber nicht zwangsläufig mit denen, die meine Songs bearbeitet haben.
C.L.: „Living The Rock’n’Roll Dream" ist kein Song von Dir, sondern ein Buch. Was hat Dich dazu inspiriert, dieses Buch zu schreiben? Und was kann der interessierte Leser darin finden?
B.C.: Immer wenn wir rum gesessen und Geschichten erzählt haben, haben mich die Leute gefragt, warum ich nicht ein Buch schreiben wolle. Eines Nachts dann fragte mich Bill Lloyd von Foster and Lloyd: „Mensch, warum schreibst du nicht ein Buch?" Ich dachte mir ’du bist ungefähr die x-te Person, mich das zu fragen. Ich glaube, ich mache das.’ So hatte ich da schon begonnen. Ich habe einfach nur all diese Geschichten zusammengenommen, um zu sehen, was passieren würde. Ich hatte Glück, dass ich genug Bilder und eine Menge Photos zusammengesammelt hatte und habe einfach einen Abriss meiner Karriere gemacht. Ich wollte nicht, dass es zu kompliziert oder zu einem Geschichtsbuch über das Musikbusiness oder ein Referenzbuch würde. Ich dachte eher an die Geschichte einer lustigen Reise von einem Kerl, der gerade im Business anfing, von der Erfüllung seiner Ziele und Träume, von bescheiden Anfängen und einer kleinen, rumreisenden Rock’n’Roll-Band. Es handelt von den Leuten, die ich getroffen habe. Jemand sagte mir, dass sie sich nicht wirklich darauf gefreut haben, dieses Buch zu lesen. Sie begriffen aber schnell, dass es von allen anderen handelte. Es gibt da einen kleinen Teil in der Mitte, der Celebrity Snap Shots heißt, und er hat diese kleinen Paragraphen über Treffen mit interessanten Leuten, wie z.B. Martin Luther King Jr., Frank Sinatra, Kris Kristopherson und verschiedene andere. Es ist so etwas wie eine Sammlung von Erinnerungen.
C.L.: Wie kam es dazu, dass Brenda Lee das Vorwort in Deinem Buch schrieb?
B.C.: Wir haben zuerst in den späten 50ern zusammen gearbeitet. Da waren wir vielleicht 12 Jahre alt. Ihr Manager hatte diese Vision von einer Teenagerband, um seinen Teenagekünstler zu unterstützen. Circa 1958 probierte er es mit uns in Rockford, Illinois und es funktionierte ziemlich gut. So wurden The Casuals ihr Backup und blieben es noch für viele Jahre danach. Wir sind mit ihr durch alle 50 Staaten gereist, die Band wurde ein großer Teil ihrer Show und sie hatte einen Hit nach dem Anderen. Sie hatte einfach massenweise Hits und wir waren während der ganzen Zeit dabei. Wir blieben Freunde und sie war so freundlich, dieses Vorwort zu schreiben. Ich hatte die Ehre, Teil ihres Buches zu sein, als sie vor zwei Jahren ihre Biographie schrieb und Robert Orman und ihre Tochter Julie mich dafür interviewten. Es war eine schöne Sache, denn sie und ihr Mann Ronny waren schon seit Jahren mit meiner Familie befreundet gewesen.
C.L.: Du beginnst ein Kapitel mit 'Hello Elvis’. Was ist die Story mit Dir und Elvis?
B.C.: Wir trafen Elvis zum ersten Mal, als wir für die Platte „The Hotel Chizka" für Duey Phillips warben, der als erster DJ überhaupt eine Elvis-Platte gespielt hatte. Wink Martindale und George Cline, die eine TV-Show moderierten, hatten uns im Voraus informiert, dass wir Elvis treffen könnten, wenn wir um ungefähr 21 Uhr vor dem The Chizka sein würden. Natürlich taten wir genau das und da war dieser schwarze Cadillac. Elvis, ganz in schwarz gekleidet, scheuchte die Kinder die Kinder von seinem Auto weg und fuhr fort. Ich sagte: „Na wenigstens haben wir Elvis gesehen." Aber Duey Phillips bestand darauf, dass Elvis wieder kommen würde. Wir gingen also rein und machten unser Interview und wirklich, als wir aus dem Studio kamen und um die Ecke liefen, stießen wir direkt mit Elvis zusammen. Ich hatte zufällig meinen Photoapparat dabei und daher ist das Photo, das wir in dem Buch benutzt haben. Er hatte gerade erst Graceland gekauft und sagte: „Sag’ Onkel Vester, er soll euch auf die Veranda lassen. Da könnt ihr rumkaspern und Photos machen." Gesagt, getan. Später haben wir mit ihm Kalifornien während eines Filmdrehs gefeiert. Wir haben über Stunden gesungen, gejammed oder am Klavier gesessen und gespielt. Nachdem er gestorben war, habe ich in ein paar seiner Songs, die Country-Cuts waren, im Background gesungen. Sein letzter Titel „Way on Down" war sein letzter Hit, bevor er starb. Sie konnten hier seine Stimme nicht richtig bekommen aber die Tracks wurden hier bei Creative Workshop geschnitten.
C.L.: Du hast in Deinem Buch über Dein Treffen unter dem Pseudonym Gary Miles mit Chubby Checker im Jahr 1960 geschrieben. Kannte er Dein Geheimnis? Und wie war es für Dich überhaupt, Chubby Checker zu treffen?
B.C.: Du spielst auf den Namen an. Ich würde sagen, dass er es wusste. 1960 waren wir auf einer langen Tournee mit ihm. Bei Show of Stars traten Chubby Checker und viele andere Hauptacts auf. Wir haben auch eine hawaiianische Tournee mit ihm gemacht. Als wir dort ankamen, war meine Platte vor Chubby und Brenda. Das war irgendwie toll. Ich bin sicher, dass er die Story kannte, dass der Name Gary Miles von dem Original ge-covert und dass meine Platte unter dem Pseudonym Gary Miles erschienen war. Die Ironie dabei ist, dass Liberty Records am Ende beide Versionen besaß. Das war, weil nicht lange nach der Sache Imperial Records, die die Original-Gary-Miles-Platte besaßen, von Liberty aufgekauft wurde. Das ich den Namen von jemandem ge-covered hatte, war irgendwie ein Punkt der Peinlichkeit, und es sollte nie wieder passieren. Es war eine verblüffende Eigenart in der Rock-Geschichte.
C.L.: Es scheint, als ob sich alles in Deinen Händen in Gold verwandelt hat. Wie macht sich Dein Buch?
B.C.: Mir wurde gerade vor zwei Wochen gesagt, dass es eine zweite Auflage geben wird. Das ist ein gutes Zeichen. Ich war so beschäftigt mit der Promotion, dass ich gar nicht weiß, ob es sich gut oder schlecht verkauft. Ich weiß, dass wir ein paar verkaufen, wenn wir Signierstunden machen. Wir werden am 15. Juni in Milwaukee und am 17, Juni in Chicago sein, dann so etwas wie ein Golf-Event auf den Bahamas und zuletzt werden einen Abstecher an die Westküste machen. Wir waren in Boston, Philadelphia, New York, Washington und letzten Monat in Myrtle Beach.
C.L.: Das Buch ist nur in English. Hast Du Pläne, es auch in anderen Sprachen zu publizieren?
B.C.: Falls dem so ist, weiß ich nichts davon. Soweit ich das verstanden habe, kommt das Buch am 15.Juli in England in die Läden. Ich weiß nicht, wie das da funktioniert, aber jetzt wo du das erwähnst - ich werde auf jeden Fall den Verleger fragen, ob es auch in anderen Sprachen veröffentlicht wird.
C.L.: Kannst Du uns etwas über Dein neues Projekt erzählen oder ist das ein Geheimnis?
B.C.: Ich arbeite an einem Buchdeal, den ich jetzt noch nicht bekannt geben kann. Es schließt einen anderen alten Rock’n’Roller und Geschichten aus den alten Tagen ein und natürlich schreibe ich immer Songs und produziere. Ich habe da ein paar Dinge in der Hinterhand.
C.L.: Nach all dem, was Du in Deinem Leben zuwege gebracht hast, gibt es etwas, was Du noch erreichen möchtest?
B.C.: Es gab ein bisschen Gerede, dass das Buch „Living the Rock-n-Roll Dream" ein kleiner Film über uns sein könnte. Ich stelle mir dabei ein 50’s/60’s Video in Featurelänge vor, dass all die Platten dieser Ära beinhaltet. Die Chubby Checkers, Brenda Lees, Fats Dominos, Little Richards alle zusammengeworfen mit ein paar Sachen, mit denen ich zu tun hatte. Da wäre ich gern Teil davon. Ich würde gern bei irgendeinem Filmdreh involviert zu sein. Oder einfach zu sehen, wie meine jünger Sohn im Business anfängt oder das Interesse meiner Söhne am Musikbusiness überhaupt. Taylor und Parker wollen beide sozusagen einsteigen und ich hoffe, bei ihren Karrierestarts behilflich sein zu können. Für weitere Informationen über diesen unglaublichen Künstler besuchen Sie bitte www.rockabillyhall.com.
Christian Lamitschka (
Ch.Lamitschka@t-online.de )TL Rebecca