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„The Cadillac Three“ begeistern in München

By Susann Krix — November 06, 2017

2014 spielten „The Cadillac Three“ (TC3) in Deutschland den Support für Eric Church.

Im November letzten Jahres waren die Musiker dann erstmals auf Headliner- Tour und begeisterten die Fans in vier deutschen Städten.

Nun waren DIE Country- Rocker zurück in Deutschland. Auch in München machten sie mit ihrer „Long Hair Don’t Care“- Tour halt. Füllten sie letztes Jahr noch den kleinen Saal des „Backstage“- Clubs, wurde die Location mit dem „Technikum“ nun schon etwas größer.

Während des Auftrittes des Supports „Broken Witt Rebels“ war es noch gut luftig im Saal, was sich aber noch ändern sollte.

„Broken Witt Rebels“ – Indie- Rocker aus Birmingham (UK). Das Quartett heizte dem Publikum in 45 Minuten mit rauchigem Sound ein und präsentierten Songs ihrer drei erschienenen EP‘s und des ab 24.11.2017 erhältlichen Debüt- Albums. Unterhaltsam aber vor allem laut war der Auftritt der Musiker. Schade, die Lautstärke hätte man etwas dämpfen können, dann wäre die kräftige Stimme des Sängers besser zur Geltung gekommen.

Um 21:15 war es dann soweit und „The Cadillac Three“ betreten die Bühne. Mittlerweile ist der Saal auch sehr gut gefüllt und man sieht viele Gäste mit Fan- Shirts.
Es ist schön zu sehen, was sich die Jungs schon für eine große Fanbase in Deutschland aufgebaut haben. Das haben sie auch wirklich verdient.

Mit „Peace, Love & Dixie“ starteten die Rocker aus Nashville/ Tennessee (USA) ihr Konzert. Gefolgt von Hits ihrer älteren Alben, wie „Tennessee Mojo“, „The South“, „Drunk Like You“ und zu später Stunde der wohl beliebteste Song von TC3 „White Lightning“ – hier sang der komplette Club mit… Gänsehaut- Feeling!

Neben einer Hommage an den kürzlich verstorbenen Tom Petty stellen Kelby, Neil und Jaren selbstverständlich auch Songs aus dem im August erschienenen Album „Legacy“ vor. „American Slang“, „Cadillacin‘“, „Dang If We Didn‘t“ und „Long Hair Don’t Care“ kamen bei den Fans ebenso super an, wie die älteren Songs der Southern- Rocker.
Das Album schlägt im Gegensatz zu den älteren Alben etwas ruhigere Töne an und kommt etwas mehr in die Country- Sparte. Live wurden die Songs jedoch laut gespielt und teils leider etwas übersteuert, was sehr schade war, denn die Jungs haben es nicht nötig ihre Stimmen in den Hintergrund zu stellen.

Es ist trotzdem immer wieder ein Genuss den Jungs von TC3 zuzuhören und mitzurocken. Die Musiker wissen, wie man seine Fans unterhält – rockiger Gesang und grandioses Gitarrenspiel von Jaren Johnston im Zusammenspiel mit Kelby Ray an der Dobro und Neil Mason an den Drums.

Das Konzert kam bei den angereisten Fans gut an und TC3 spürten, dass sie in Deutschland willkommen sind und verabschiedeten sich mit „See you next Time“… na dann darf man mal gespannt sein, wann wir wieder in den Live- Genuss des Trios kommen. Hoffentlich bald, denn die Fangemeinde wächst und wächst hierzulande.

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