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Kiefer Sutherland begeistert Fans in München

By Susann Krix — Juni 13, 2017

Viele kenne ihn als Schauspieler, v.a. in seiner Rolle in der Echtzeit Serie „24“.
Als Jack Bauer kämpft er gegen Terroristische Angriffe im Auftrag der Amerikanischen Regierung. Was jedoch die wenigsten wissen, er ist nicht nur Schauspieler – er kann auch singen!
2016 erschien sein erstes Album „Down in a Hole“. Die 11 Songs erzählen von Liebe, Trauer und, wie er selbst auf der Bühne erzählt, vom trinken.
So scheint es weniger überraschend das seine erste Singleauskopplung „Not Enough Whiskey “ wurde. So auch der Name seiner Welttournee, mit welcher er auch im Münchener ‚Technikum‘ halt machte.
Dieser Titel durfte an diesem Abend natürlich nicht fehlen.
Aber fangen wir von vorne an, genauer gesagt bei der Vorgruppe „Kids of Adelaide“ aus Stuttgart. Ein Gitarren- Duo bestehend aus Benjamin Nolle und Severin Specht. Sie heizten den Publikum sowohl mit eigenen Liedern, wie z.b. „Tried and Trusted“ oder „The Mountaineers“, als auch mit Bob Dylan´s „You Ain’t Going Nowhere“ ein.

 

 

Lange Zeit war das Duo als Straßenmusiker unterwegs und so gab es ein Lied im mitten des Publikums zu hören!

 

Nach einer kleinen Pause war es dann soweit:

Gefolgt von seinen Gitarristen Michael Gurley und Austin Valleijo, Bassist Joseph DeLeo und Schlagzeugerin Jess Calcaterra betrat Kiefer Sutherland die Bühne und wurde mit viel Applaus begrüßt.
Er begann mit den Songs „Can’t stay away“ und „I’ll do Anything“, welche auch auf seinem Album zu hören sind. Er sang nicht nur die einzelnen Songs, es gab auch zu jedem seiner Lieder eine Erklärung über die Handlung und deren Entstehung.
Es war ein sehr persönlicher Abend, fast eine Art Biografie.
So erfuhr man im Laufe des Auftrittes einige Erlebnisse aus seinem Leben.
„Truth in your eyes“ beschreibt den Verlust eines geliebten Menschen, welchen er mit den Worten „You Can’t go through this crap alone, it’s to hard“ ankündigt. Gefolgt von Gedanken die einen in den Sinn kommen wenn man nachts um 3:45 Uhr immer noch auf einen Barhocker sitzt, das beschreibt er in „Going Home“. Neben den zu meist sehr Rockigen Songs gab es mit „Calling out your Name“ auch mal leisere und ruhigere Töne zu hören. Er singt dabei vom Verlust der ersten großen Liebe.
Das Publikum bekam zudem auch einen kleinen Einblick in seine Kindheit. An die coole Zeit als er und seine Schwester nach der Trennung seiner Eltern für einige Monate bei ihrem Vater, dem Schauspieler Donald Sutherland, lebten. Dieser sie mit dem Ferrari zur Schule fuhr und immer die selbe Kassette lief. Darauf zu hören war Bob Dylan. Bei „Knocking on Heavens Door“ konnte man hören was für eine professionelle Band hier auf der Bühne stand! Alle beherrschten ihre Instrumente und man sah ihnen den Spaß am musizieren an.
Er zollte außerdem noch einigen Idolen Tribut.
„Shirley Jean“ eine Hommage an Johnny Cash, erzählt von einem Insassen und dessen letzte Stunden in der Todeszelle. Im dazugehörigen Musik Video sieht man Robert Knepper – einen langjährigen Freund von Kiefer und einer der Hauptdarsteller aus der Serie Prison Break – einen letzten Liebesbrief schreiben, bevor er auf den elektrischen Stuhl kommt.

Daneben präsentierte er noch „Honey be“ von Tom Petty, „Tonight the Bottle let me down“ von Merle Haggard, den er erst drei Wochen vor seinem Tot traf, und Gordon Lightfood´s „Sundown“, wobei er erzählt „I felled in Love with his Music at the Age of 8 or 9.“
Mit vier Zugaben und dem Song „Rebel Wind“ (vorübergehender Arbeitstitel) der auf seinem nächsten Album erscheinen soll, verabschiedete sich Kiefer Sutherland beim Bayrischen Publikum. Dieses dankte ihn mit tosendem Applaus und etlichen Jubel-schreien für seine Show!

 

Bericht & Fotos: Alexandra Rost

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