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Las Vegas,

By eyertt — Januar 01, 2013

Andrea Weber

Noch einmal geniessen wir ein Morgenessen im Orleans von Las Vegas. Kurz nach 11 Uhr stellen wir uns in die Schlange für’s Aus-Checken. Im Hotelzimmer fand ich noch eine Nummer der Bell-Shuttles vor. Dort hatten wir bei unserer Ankunft ein “Round Trip-Ticket” gebucht. D.h. wir bezahlten den Retourpreis zum Flughafen. Auf eine Frage hin, wie das funktioniere, gab mir der Fahrer damals keine Antwort. Ich dachte, ich kriege das schon hin. Denkste. Als ich die Nummer anrief, meldete sich der Limousinen-Service. Dieser meinte, er könne im Moment unglücklicherweise keinen Kontakt mit den Shuttles herstellen. Ergo nahmen wir einen Taxi (Kosten-punkt: $20) und warfen das Retour-Billet in den Abfall. Am Flughafen angekommen, teilte man uns mit, dass wir erst 4 Std. vor Abflug einchecken können. Worauf ich gefasst war. Also stellten wir uns auf eine lange Wartezeit ein. Dabei konnten wir noch ein paar Gleichgesinnte beobachten, die ebenfalls die Heimreise antraten. Erleichtert stellten wir fest, dass anscheinend alle vom Festival geschafft waren, wenn auch aus verschiedenen Gründen.

Unser Flug war verspätet. Mit der Zeitumstellung (Texas ist 2 Stunden voraus) kamen wir kurz nach Mitternacht an, mussten den Shuttle-Bus zum Auto-Vermietungs-Zentrum nehmen, fanden Alamo geschlossen vor und wurden von dort per Plakat  zur Tochterfirma, National, geschickt. Dort wollte man mir wieder, wie bereits von Ebookers vorgewarnt, Zusatzversicherungen aufschwatzen, ebenso ein GPS. Ich bin das nicht gewohnt und verfahre mich lieber, wie die Lady meinte. Dann musste ich beim Auto zuerst mal gucken, wo der Rückwärtsgang war, das Lenkrad tieferstellen, den Sitz näher rücken, die Seitenspiegel anpassen, etc., etc. Schliesslich fuhren wir los, völlig geschafft. Ich hatte 3 Stunden von Dallas nach Austin gerechnet. Nun. Mathematik war noch nie meine Stärke. Auch gestern nicht. So brauchten wir rund 4 ½ Stunden. Die Route zum Hotel hatte ich mir notiert. Allerdings hatte ich mehr Glück im Unglück, denn vor Ort fanden wir eine Baustelle vor, d.h. der direkte Zugang zum Hotel, wie auf der Web-Seite beschrieben, war nicht möglich. Mehr zufälligerweise als gewollt fanden wir das Hotel dann doch relativ schnell. Die Suite (keine Nobelsuite, aber eine mit Küche, Schlafsofa und grossem Doppelbett, inkl. 2 Fernsehern, 2 Weckern, Kühlschrank, Mikrowelle, Bügeleisen und Fön) ist okay. Das Hotel liegt zwar direkt an der 35-er, doch es ist erstaunlich ruhig hier. Heisst: Wir konnten ausschlafen.

Dienstag, 26. April 2011: Heute haben wir lange geschlafen, dann gingen wir in den Frühstücksraum, decken uns dort mit essen ein und verbrachten den restlichen Tag auf dem Zimmer. Es gibt Sturmwarnung. Auch wenn das meinem Begleitern nicht passt (ihm ist langweilig), haben die Fernsehsender die Menschen gewarnt, unvorbereitet ihre Häuser zu verlassen. Der Tornado wütet vom südlichen Dallas aus bin nach Virginia. Wir haben vorgestern zudem schreckliche Bilder vom Tornado geplagten Flughafen St. Louis gesehen. Dort gingen unzählige Scheiben in die Brüche, viele Häuser vielen einfach in sich zusammen und die Bewohner sind ob der Situation sprachlos. Heute haben wir Flut-Bilder gesehen, die aus dem Mittleren Westen stammen. Dort waren heute 1’000 Bewohner kurzfristig ohne Strom.

Im Fernsehen sagten sie, die momentanen Stürme richten Schäden an, die sich über Jahrzehnte hinweg auswirken können.

Ein weiteres Thema hier drüben macht die Königliche Heirat in England. Sogar über die Menüs wird diskutiert. Dann ist Charlie Sheen ein ständiges Diskussionsobjekte (Emanzen haben öffentlich gegen ihn protestiert). Dann teilte der Veranstalter des VLV-Festivals noch mit, dass er anscheinend eine Transport-Firma angeheuert hat, um seinen Hot Rodder von Kalifornien nach Vegas zu schaffen. Und nun der Rücktransporter einfach nicht eingetroffen ist. Mr. Ingram warnt vor der Company.

Eine Nachricht, mit der wir hier in Austin definitiv etwas anfangen können und mit der wir nicht gerechnet haben ist diejenige darüber, dass Steve Earle am 4. Mai 2011 hier im Ort im bekanntesten CD Laden seine Bücher und selbstverständlich seine neueste CD unterschreiben wird. Auch ein Auftritt im Geschäft ist geplant. Wir sind gespannt.

Heute gibt’s nicht viel zu erzählen. Wir sind erschöpft, deshalb. Morgen geht’s, sollten die Tornados uns nicht vom Reisen abhalten, hoffentlich etwas interessanter weiter.

Ruby Dee 1 Solo Bassist Two Tons Of Steel the Horton Brothers Bassist von Two Tons of Steel Gitarrist von Two Tons of Steel IMG_0639 (2) IMG_0758 IMG_1029 IMG_1034 Kim Lenz Kim Lenz_1 Marshall Scott Warner Omar & The Howlers 2

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