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Die Vereinigten Staaten von Amerika – Reisebericht von Jessica Kellner

By eyertt — November 23, 2015

 

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In den Ferien war ich im westlichen Teil der USA und es war aufregender und schöner als ich es mir jemals erträumt hätte. In dieser wunderbaren Zeit habe ich viel Neues entdeckt, meinen Wissensschatz erweitert und bin zum ersten Mal auf den Geschmack der für mich Schönsten aller Musikrichtungen gekommen – der Countrymusik.

An unserem Abreisetag flogen wir vom Frankfurter Flughafen aus elf Stunden über Holland, Großbritannien, Irland, Grönland und Kanada in die Vereinigten Staaten, wo wir dann spät abends in San Francisco landeten. Obwohl es dort durch Lage am Meer ein wenig kühl war, waren wir erdrückt von der Vielfalt dieser Großstadt. Während die Küste und das Meer einerseits paradiesisch wirkten, ragten andererseits um uns herum riesige, dicht an dicht gedrängte Hochhäuser in die Luft, die in einem Lichtermeer um die Wette zu glänzen schienen.

Nachdem wir am nächsten Morgen unsere Reisegruppe inklusive Busfahrer und Reiseleitung kennen lernten, fuhren wir in Richtung Monterey, da wir San Francisco am Ende unserer Reise noch genauer erkunden würden. Der ursprüngliche Plan war es, an der Küste entlang zu fahren, aber da es zu diesem Zeitpunkt die Küste durch einen Nebelschleier bedeckt und somit die Sicht sehr schlecht war, fuhren wir einen anderen Weg, der näher im Landesinneren verlief. Als wir nach dieser kleinen Abänderung endlich ankamen, besichtigten wir das „Monterey Bay Aquarium“, dass in etwa dem in Deutschland sehr bekannten „Sea Live“ gleicht, jedoch sehr größer ist. Gut informiert über die Meerestiere des Pazifischen Ozeans , fuhren wir mit unserem Bus den „17-Mile-Drive“ entlang, bis wir nach Saint Barbara kamen, wo wir nach einer kleinen Shoppingtour dann auch schließlich übernachteten.

usa2Am darauffolgenden Morgen machten wir in dieser kleinen Ortschaft eine „Stadtrundfahrt“. Wir bewunderten die kunstvolle spanische Architektur und Besichtigten die „Old Mission“. Dies ist eines im spanischen Architekturstil erbautes Gerichtsgebäude, welches man allerdings mit einem uns bekannten, deutschen Gerichtsgebäude aufgrund der zahlreichen Besucher, Fotografen und an Architektur interessierten Leute nicht zu vergleichen kann. Auf unserem weiteren Weg sahen wir an diesem Tag viele Kirchen, die, wie es uns unsere Reiseleitung schilderte von den Franziskanermönchen gebaut wurden. Am späten Abend erreichten wir Los Angeles, welches nach New York die zweitgrößte Stadt der USA ist. Hier sahen wir von unserem Reisebus aus das berühmte Schild von Hollywood, bevor wir weiter zu unserem Hotel fuhren, das im indischen Stil erbaut wurde. Nach einer Nacht im Indischen Flair fuhren wir mit unserer Gruppe weiter in Richtung Küste, wo wir tagsüber die Zeit zur freien Verfügung hatten. Am Abend besichtigten wir zurück in Los Angeles ein Observatorium und sahen durch das Teleskop eines Studenten den Planeten Saturn. Außerdem konnten wir über das unbeschreibliche Lichtermeer von LA bei Nacht staunen.

usa3Nach einer weiteren Nacht in unserem bezaubernden Hotel, war am nächsten Morgen eine Stadtrundfahrt geplant. Wir sahen viele interessante und schöne Dinge, wie etwa die „Disney Concert Hall“ oder das „Music Centre“. Außerdem gingen wir später entlang des „Walk of Fame“, ohne den Los Angeles nicht mehr Los Angeles wäre. Nach einer Anschließenden Busfahrt weiter ins Landesinnere der USA, besuchten wir eine „Geisterstadt“ namens Calico. Diese kleine Ortschaft entstand durch die Goldgräber, die sich dort nahe einem Fluss niedergelassen hatte. Dort wartete eine Temperatur von etwa 48° C auf uns, welche man mit dem Deutschen gemäßigten Klima nicht vergleichen kann. Bevor wir in unserem Hotel in einer kleinen Stadt in der Wüste ankamen, konnten wir den Colorado River fotografieren.

usa7Den Tag darauf fuhren wir eine Zeit lang auf der „Route 66“, welche die berühmteste Straße der ganzen USA ist. Sie umfasst insgesamt eine Strecke von 2488 Meilen, das sind umgerechnet etwa 3939,67 Kilometer. Einige Stunden darauf erreichten wir eine der größten Naturwunder unserer Erde – den Grand Canyon. Hier hat sich eine im Durchschnitt etwa 1, 6 Kilometer tiefe Schlucht durch die gewaltige exogene (von außen wirkende) Kraft des Colorado Rivers ausgebildet. An diesem Naturphänomen wanderten wir etwa drei Stunden in der Hitze entlang, bei 35° C im Schatten.

usa8Einen weiteren Tag fuhren wir in erdrückender Hitze durch die Wüstenlandschaft. Wir durchquerten das Gebiet der Navajo Indianer. In dieser Umgebung ist der „Lake Powell“. Hier wurden wir von einem einheimischen mit dem Boot entlang des Flusses herumgefahren. Diese Boot tour begann am „Glen Canyon Dam“, was ein riesiger Staudamm ist, der 10 Jahre lang gebaut wurde. Durch das schnelle Boot wurden wir ein wenig nass, aber in dieser brennenden Hitze war das nur eine kleine Erfrischung. Am Ende unserer kleinen Tour mit dem netten Indianer machten wir noch schnell ein Erinnerungsfoto mit ihm und mussten dann auch schon wieder weiter zum „Bryce Canyon“, welches ein ebenso bezauberndes Naturschauspiel ist, wie der Grand Canyon.

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Am siebten Tag seit unserer Ankunft in Amerika fuhren wir zum „Zion National Park“. Nach einer Besichtigung und einem Tag dort zur freien Verfügung kamen wir am Abend in Las Vegas an. Wir besichtigten dort mit ein paar neuen Freunden ohne unsere Reisegruppe „Ceasars Palace“, wo wir im Inneren einen wundervollen Garten entdeckten und davor gigantischen Wasserspielen zusehen konnten. Im Weiteren sahen wir den „High Roller“, was eine Art Riesenrad ist, sowie „Little Venezia“ und „Little Paris“, wobei es sich um eine kleinere Nachbildung von Venedig und Paris handelte. In unserem Hotel, der „Stratosphere“ wieder zurück, welches eine weitere kleine Sehenswürdigkeit war. Am meisten sahen wir jedoch an diesem Abend die Spielautomaten, denen man an jeder Ecke begegnete. Egal wo man hinmusste, eines war klar: man musste erst einmal an einem Gewirr an Spielautomaten vorbei.

Am nächsten Morgen fuhren wir wieder weiter nach „Death Valley“, wo einst vor vielen Jahren ein Salzsee war, der aber durch die große Hitze über die Jahre hinweg ausgetrocknet ist, sodass nun nur noch das Salz am Boden übrig ist. Hier wurde außerdem der höchste Temperaturrekord der Welt gemessen, der 56, 7° C betrug. Nach einem zusätzlichen Sonnenbrand und weißen Schuhsolen ging es weiter in die „Area 51“, die für ihre Aliengeschichten, die mysteriösen „sich bewegenden Steine“ und die dort ansässige „Air Force“ berühmt ist. Nach einem kleinen Abstecher in einen Alienshop mitten in der Wüste ging es dann endlich in unser klimatisiertes Hotel.

Im Anschluss auf eine durch die Klimaanlagen sehr kalt gewordene Nacht, ging es schließlich weiter. An diesem Tag sollten wir mal abgesehen von einem Autounfall und einem deshalb verursachten Stau nichts weiter sehen. Wir sind in diesem Tagesverlauf etwa 642 Kilometer gefahren und mussten uns selbst Unterhaltungsmöglichkeiten ausdenken. Am Ende kamen wir schließlich in der kleinen Stadt Fresno an.

usa9Einen Morgen darauf besuchten wir den „Yosemite National Park“, wo wir einige Wasserfälle auf Granitfelsen und süße Erdmännchen sahen. Wir konnten außerdem über die gewaltigen Redwoodtrees staunen, die einen ganz schön klein aussehen ließen, wenn man neben ihnen stand. Nach diesem aufregenden Tag erreichten wir letztendlich wieder San Francisco, wo wir an der Küste einen Sonnenuntergang bestaunen konnten, der sich hinter der „Golden Gate Bridge“ abspielte. Wir konnten außerdem, die berühmte Gefängnisinsel „Alcatraz“ sehen.

usa10An unserem letzten Tag, den wir zur freien Verfügung hatten fuhren wir mit einem Cable Car nach „China Town“ und genossen unseren letzten Tag auf Amerikanischen Boden.

Jessica Kellner

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