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Nordamerikanische Impressionen (3): Vom Banff Nationalpark in den Jasper Nationalpark

By eyertt — Januar 01, 2013

Die Fahrt geht auf dem Icefield Parkway, einer der schönsten Panorama-Hochgebirgsstraßen Nordamerikas, durch den Banff Nationalpark in die Nähe von Jasper zu den „Becker´s Chalets“, einer Ferienanlage, in der man komfortabel übernachten kann. Zunächst sieht man auf der Fahrt vom Icefield Parkway aus den Crowfoot Glacier, etwa 32 km nordwestlich vom Lake Luise entfernt. Dieser Crowfoot Gletscher speist den wenige Kilometer entfernten 3,21 km2 großen Bow Lake.
Am Ufer des Sees findet sich die aus Blockgebäuden bestehende rustikale Num-Ti-Jah Lodge (online buchbar: sntj.ca). Über den Icefield Parkway ist auch der in vielen Kalendern und Bildbanden abgebildete Gletschersee Peyto Lake zu erreichen. Der Blick auf das intensive Türkis des Sees, das durch feine Gesteinspartikel, die das blaugrüne Farbspektrum reflektieren, erreicht wird, ist beeindruckend. Am Icefield Parkway liegt ferner der Mistaya Lake, in dem sich wie in allen der Gletscherseen wunderbar die Gipfel der Rockys spiegeln. Etwa 100 km vor Jasper kommt man zum Columbia Icefield. Mit 325 km2 ist es das größte Eisfeld der Rocky Mountains bestehend aus acht Gletschern, darunter der Athabasca-, der Columbia- oder der Saskatchewan-Gletscher. Diese Gletscher speisen drei der größten nordamerikanischen Flusssysteme. Vom Columbia Icefield Center, dem Touristenzentrum, werden Fahrten mit speziellen Bussen, den Snowcoaches, auf den Athabasca-Gletscher angeboten. Der Gletscher lässt sich aber auch zu Fuß erreichen. Hier sind die Auswirkungen der Klimaerwärmung deutlich zu sehen, da der Rückgang des Gletschers durch Schilder gekennzeichnet wurde. Am Icefield Parkway in Richtung Jasper führt die Straße an den Athabasca Falls vorbei. Hier donnert das Wasser des Athabasca Rivers 23 Meter in die Tiefe. 5 Kilometer vor Jasper liegen dann am Icefield Parkway die Blockhäuser der Becker´s Chalets (www.beckerschalets.com). Es gibt hier Häuser und Ferienwohnungen in unterschiedlicher Größe, die sehr idyllisch liegen. Während der Dreharbeiten zu „Fluss ohne Wiederkehr“ haben auch Marilyn Monroe und Robert Mitchum hier übernachtet. Autogramme und Bilder dazu hängen an der Rezeption. Abends sollte man sich nicht erschrecken, wenn Wapitis vor dem Haus stehen.

Andreas Hilgart

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