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Nordamerikanische Impressionen: (2) Der Banff Nationalpark in den Rocky Mountains

By eyertt — Januar 01, 2013

Von Calgary geht die Reise in die kanadischen Rockys. Auf der Fahrt nach Banff kommt der Reisende an den ersten Seen, Ghost Lake und Lake Minnewanka, vorbei.

Banff selbst liegt etwa 140 km westlich am Trans-Canada-Highway auf 1.383 m Höhe in den kanadischen Rocky Mountains am Fuße der Cascade Mountains. Der Ort zählt etwas über 6.000 Einwohner, wächst in den Sommermonaten durch die vielen Touristen leicht über 30.000. An der Banff Avenue, der Hauptstraße, sind auch die meisten Geschäfte, Restaurants und Hotels zu finden. Es gibt vor allem sehr viele Geschäfte, in denen viel Touristenkitsch verkauft wird. Wer besondere Souvenirs sucht, sollte die wenigen Geschäfte der Einheimischen aufsuchen.

Nachdem 1883 beim Bau der Canadian Pacific Railway unterhalb des Sulphur Mountain heiße Quellen entdeckt wurden, wurde das Gebiet für den Tourismus erschlossen – es entstand der älteste kanadische Nationalpark. Banff war zunächst eine kleine Eisenbahnstation und erhielt seinen Namen  durch den ehemaligen Direktor der Canadian Railway, Lord George Stephen, der aus dem schottischen Banffshire stammte.

Banff ist der Ausgangspunkt für einige recht interessante Ziele:

Banff Springs Hotel:

Ursprünglich war das Hotel ein Eisenbahnhotel der Canadian Pacific Railway. Das in den 1920er Jahren erbaute schlossartige Gebäude beherbergte Könige, Präsidenten und Showgrößen wie Marilyn Monroe, heute kann auch der Pauschaltourist hier seinen Urlaub verbringen. Das Haus liegt eindrucksvoll an den Bow River Falls.

(www.fairmont.de/banffsprings/; die Seite ist in deutscher Sprache)

Bow River und Hoodoos:

Östlich von Banff macht der Bow River einen „Bogen“; oberhalb befinden sich durch den Wind geformte frei stehende Sandsteinsäulen, sogenannte Hoodoos. Über die Tunnel Mountain Road kommt man zu einem Parkplatz. Hier führt ein kurzer Weg zu einem Aussichtspunkt oberhalb der Hoodoos, von wo aus man einen wunderschönen Blick auf den Bow River genießt.

Sulphur Mountain:

Von der ca. 2280 m hoch gelegenen Bergstation der Banff Gondola führt ein leichter Wanderweg zur weiter höher gelegenen ehemaligen Wetterstation. Die Mühe lohnt sich, denn von hier aus zeigt sich ein herrlicher Rundumblick, unter anderem auch auf das Bow-Tal.  (www.banffgondola.com)

Johnston Canyon:

Zwischen Banff und Lake Louise liegt der Johnston Canyon. Hier gibt es zwei eindrucksvolle Wasserfälle zu sehen. Der Weg zu den Lower Falls (ca. 1 km) ist asphaltiert, nach zwei weiteren 2 ½ km gelangt der Wanderer zu den größeren Upper Falls. Wer gut zu Fuß ist, geht weitere ca. 6 km zu den sprudelnden Quellen, den Ink Pots.

Lake Louise:

Der smaragdgrüne See, eingerahmt von einer überwältigenden Bergkulisse ist der meistbesuchte See der Rockys. Den überwältigenden Moment, wenn man auf dem Fußweg vom Parkplatz zum See um die Ecke biegt und dann den See liegen sieht, muss man genießen.

Seinen Namen erhielt er 1884 zu Ehren der Prinzessin Louise Caroline Alberta, der Tochter Queen Victorias. Am Ostufer steht das zur Fairmont-Gruppe gehörende Hotel Chateau Lake Louise. Hier sollte der Besucher sich auf der Terrasse mit Ausblick auf den See in Ruhe ein Getränk oder ein Mittagessen gönnen.

Moraine Lake:

Am Ende einer über 12 km langen Stichstraße liegt das Valley of the Ten Peaks, in dem dieser Gletschersee liegt, der von den meist schneebedeckten Wenkchemna Peaks umrahmt wird. Der See wurde erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckt und ist ein beliebtes Fotomotiv.

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