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OST / Various: The Music Of Nashville (Season 2 – Volume 1; Deluxe) (Album des Monats)

By Andreas Hilgart — April 13, 2014

(VÖ: 18. April 2014; Universal Music; auch als Download verfügbar)

Soundtrack

Titelliste: 1. What If I Was Willing (performed by Chris Carmack); 2. Can’t Get It Right (performed by Sam Palladio); 3. A Life That’s Good (Lennon & Maisy); 4. Ball And Chain (Connie Britten & Charles Esten); 5. This Town (Clare Bowen & Charles Esten); 6. Trouble Is (Hayden Panettiere); 7. Playin‘ Tricks (Charles Esten); 8. Why Can’t I Say Goodnight (Clare Bowen & Sam Palladio); 9. Tell Me (Aubrey Peeples); 10. Wayfaring Stranger – A Capella (Chaley Rose); 11. Share With You (Lennon & Maisy); 12. How You Learn To Live Alone (Jonathan Jackson); 13. Can’t Say No To You (Hayden Panettiere & Chris Carmack); 14. Waitin‘ (Clare Bowen); 15. Be My Girl (Jonathan Jackson); 16. Come See About Me (Clare Bowen & Chaley Rose); 17. A Life That’s Good (Charles Esten)

Wie werden Rayna Jaymes und Deacon Claybourne den Autocrash überstehen? Die erste Staffel der US-Erfolgsserie „Nashville“ endete mit einem Cliffhanger und so wartet die deutsche Fangemeinde seit dem letzten Jahr nach dem Ende der Erstausstrahlung der letzten Folge der ersten Staffel bei FOX gespannt auf die Fortsetzung. Am 29. April 2014 ist es nun endlich soweit und FOX beginnt in Deutschland mit der Ausstrahlung der zweiten Staffel. Etwas früher, nämlich ab dem kommenden Freitag, kann man bereits den ersten Teil des Soundtracks zur neuen Season käuflich bei uns erwerben. Der Redaktion von CountryHome liegt bereits die Deluxe-Version dieses Soundtracks vor und ich konnte schon mal in die insgesamt 17 Tracks reinhören. Wie bereits bei den Vorgängern haben die Darsteller der Serie die Songs selbst eingesungen. Neben den aus der ersten Staffel bekannten Darstellern gesellen sich nun auch neue Namen dazu. Chris Carmack, der bereits gegen Ende der letzten Season in der Rolle des Untermieters und Sängers Will Lexington auftauchte, interpretiert den Opener „What If I Was Willing“, ein typischer New Country-Titel. In Richtung Americana / Alternative-Country geht dann der Titel „Can´t Get It Right“. Als Co-Autorin des Songs ist hier Lily Costner aufgeführt – genau, das ist die Tochter von Kevin Costner.

SoundtrackTheMusicOfNashvilleCoverDie eigentlichen Stars der Serie sind aber die beiden Schwestern Lennon und Maisy Stella. Sie interpretieren den wunderschönen Song „A Life That´s Good“, geschrieben von Sarah Siskind und Ashley Monroe. „Ball And Chain“, ein Duett von Connie Britten, einer der Hauptdarstellerinnen, und Will Chase ist eine Countryrock-Nummer. Die dritte „Nashville“-CD ist noch abwechslungsreicher als die beiden Vorgänger. Clare Bowen sorgt dann im Duett mit Charles Esten bei „This Town“ mit ihrer betörenden Stimme wieder einmal für die notwendige Dramatik. Mit „Trouble Is“ vertritt Hayden Panettiere wie auf den Vorgängern erneut die Sparte des Country-Pop. Justin Davis und Sarah Zimmerman („When The Right One Comes Along“), mittlerweile ja in der Szene durchaus bekannt als Countryduo ´Striking Matches´ steuerten erneut einen Song zum Soundtrack bei: „Playin´ Tricks“. Auf dem Album wechseln sich schnelle und ruhige Titel ab und so folgt nach dem eher rockigen „Playin´ Tricks“ die wunderschöne Ballade „Why Can´t I Say Goodnight“, ein Titel, für den allein es sich schon lohnt, sich das Album zu kaufen.

Eine neue Figur der Serie ist Layla Grant, die zu einer Rivalin von Juliette Barnes (Hayden Panettiere) werden wird. Gespielt wird diese Figur von Aubrey Peeples, die den Country-Pop-Titel „Tell Me“ interpretiert. Es folgt der Folksong „Wayfaring Stranger“, der von Chaley Rose im Stil eines Spirituals vorgetragen wird.

Ein weiteres Highlight ist der Song „Share With You“, den die beiden Stella-Schwestern Lennon und Maisy mit einer fröhlichen Unbeschwertheit interpretieren. Dagegen ist das von Jonathan Jackson gesungene „How You Learn To Live Alone“ eher düster. Darauf folgt die rockige Midtempo-Nummer „Can´t Say No To You“.

Bei der Deluxe-Version des Albums wurden noch vier zusätzliche Titel mit draufgepackt, die für den Kauf der erweiterten Version sprechen. „Waitin´“ ist ein weiterer dramatischer Titel, bei dem Clare Bowen glänzt. Wenn man dann im Anschluss daran Sam Palladio und Jonathan Jackson „Be My Girl“ singen hört, denkt man sofort an den Harmoniegesang der ´Everly Brothers´. „Come See About Me“ ist eine alte Motown-Nummer der Supremes. Zum Abschluss der Deluxe-Ausgabe gibt es dann noch einmal den Titel „A Life´s That´s Good“ in der Version von Charles Esten.

Auch mit der dritten Ausgabe bleibt der „Nashville“-Soundtrack richtungsweisend für die moderne Countrymusik. Der musikalische Stil des von Buddy Miller produzierten Soundtracks wechselt zwischen radio- und charttauglichem Country-Pop, Countryrock, Rock´n´Roll, Americana und Alternative-Country. So kann man das Album ständig hören, ohne dass es langweilig werden könnte. Die dritte Ausgabe ist auch stilistisch etwas gefälliger als die beiden Vorgänger und kann durchaus auch Hörer begeistern, die sich nicht unbedingt zu den Fans der Countrymusik zählen. Ein Album mit sehr vielen musikalischen Highlights. Album des Monats!

Andreas Hilgart

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